Donnerstag, Juni 01, 2006

Die CAMINATA für saubere Wahlen in Venezuela ist in Brüssel und trifft sich mit dem EU Parlament

Soweit so gut... keine Strapazen mehr..

Sie sind in Brüssel.

gestern abend noch eine Pressekonferenz abgegeben.
Heute mittag eine weitere...


Die erste Zusammenkunft mit Abgeordneten ist um 10:00.
dann Treffen mit dem Rat der Europäischen Union.

Das geht so weiter bis am Nachmittag die Repräsentanten der Europäischen Kommission sie empfangen werden.








Das Parlament
der Europäischen Union
in Brüssel












Noch ein Kaffee
und Abstimmung....












Langsam kommen
Freunde die sie
begleiten wollen









Es gibt schon ein Bild
damals, Juni 2004
vor dem Reichstag
in Berlin.

Hier ist ein weiteres
diesmal Brüssel....

Mittwoch, Mai 31, 2006

Die CAMINATA für saubere Wahlen in Venezuela geht in die letzten Etappe... Auf nach BRÜSSEL !

Auf die letzten Kilometer nach Brüssel







Ein scharfer, schneller Schritt ist notwendig um ca. 40 Km pro Tag zu schaffen.


Nein, ganz ehrlich für chatten gibt es wenig Raum.....






Brabant.... endlich....
Jetzt sind wir wenigstens schon in der Provinz wo Brüssel liegt.













Wenn das Wetter
doch wenigstens
freundlicher wäre...














Irgendwie bekannt....











Man muss sich beeilen um mitzuhalten...
es passierte oft, das man auf die Anderen warten musste, da jeder so sein eigener Lauf Rythmus hatte






Und immer wieder
diese Schmerzen...!













laufen, laufen, laufen..










Und am Straßenrand
der Frühling
in seiner schönsten
Pracht

Dienstag, Mai 30, 2006

Die CAMINATA für saubere Wahlen in Venezuela geht auch bei schlechtem Wetter weiter..! Regnet oder windet, sie laufen!




Die Gegend ist ziemlich ländlich was heute zu laufen ist...Brüssel ist noch verdammt weit!


Leider wissen wir alle die in Nordeuropa wohnen und es auch erleben:...






Fast unerklärlich...............







Was für ein ungewöhnlich schlechtes Wetter wir zur Zeit haben...!


8 GRAD!
gestern 11!







Manchmal klärt das Wetter trotzdem etwas auf.
Manchmal klingelt sogar das handy und aufmunternde Anrufe kommen.







Manche schließen sich sogar der Wanderung an!
Eva von "Viena por Venezuela" hat sich vorgenommen die restige Strecke mitzulaufen!
Willkommen Wien!




Die
Franffurter Allgemeine Zeitung hat eine halbe Zeitung der CAMINATA gewidmet








Es ist in solche Momente, wenn die Kraft schon ziemlich unten ist, aufbauend zu erfahren, dass eine Zeitung im Format der FAZ , eine ganze halbe Seite (Gleich in der 3. Seite sogar)
für die Caminata widmet.




Drei Wanderer gegen Chávez
Ein letzter Versuch für Venezuela / Von Andreas Ross

ENGENHAHN, im Mai. Das Venezuela, an das die drei Wanderer sich gern erinnern, ist ein Land der Möglichkeiten. „Dem Fleißigen standen alle Türen offen“, sagt Patricia Wegenast. 1959 kam sie in Kolumbien zur Welt und gelangte mit 16 Jahren nach Venezuela, weil ihre Mutter vor dem Konservatismus der kolumbianischen Oberschicht floh und sich im Nachbarland als Sekretärin ein neues Leben aufbaute.
1988 kam Patricia Wegenast als Studentin nach Mainz, nun lebt sie mit ihrem deutschen Ehemann und drei Kindern in Engenhahn im Taunus.
„So viele Möglichkeiten wie in Venezuela gab es nirgends“, sagt auch Mohamad Merhi, der 1952 im Libanon geboren wurde, Geologie studierte und erst nach Stationen in Saudi-Arabien, Ägypten, mehreren europäischen Ländern und den Niederländischen Antillen 1976 in das südamerikanische Land kam, wo er in verschiedenen Branchen als Unternehmer reüssierte. Im Bundesstaat Bolívar besitzt er Schürfrechte in vier Diamantenminen.
Selbst Aleksandr Boyd, geboren 1969 in Caracas und damit der einzige gebürtige Venezolaner in der Runde, schwärmt von den achtziger und neunziger Jahren in seinem Heimatland, obwohl er es dort nicht leicht hatte: Mit 16 Jahren Vollwaise, schlug er sich als Minenarbeiter, Packer, Verkäufer, Mechaniker und Touristenführer durch.
Im Jahr 2000 aber wanderte er aus und begann sein neues Leben in London als Hotelpage. Inzwischen importiert Boyd Lebensmittel aus Südamerika.
Es ist nicht die Wanderlust, die das Trio zusammenschweißt und bewog, innerhalb von zehn Tagen von Wiesbaden nach Brüssel zu laufen.

Es ist ihr Kampf gegen Präsident Hugo Chávez, der zugleich ein Kampf gegen ihr Ohnmachtsgefühl ist, gegen den Populisten und seine „bolivarianische Revolution“ nicht viel ausrichten zu können. „Es ist ein ungleicher Kampf“, seufzt Merhi: „Als Chávez 1998 an die Macht kam, konnte er ein Barrel Rohöl für neun Dollar verkaufen. Jetzt bekommt er 55 Dollar dafür. Was können wir dem entgegensetzen?“

Im Dezember will Chávez sich für weitere sechs Jahre wählen lassen, aber wie die Opposition im Land glauben die drei nicht an eine faire Abstimmung. In Brüssel wollen sie Abgeordnete des Europäischen Parlaments und Beamte der EU-Kommission ersuchen, Wahlbeobachter nach Venezuela zu schicken.
Wird aber ein Protestmarsch mit drei Teilnehmern die Politiker beeindrucken? „Wir hoffen es“, sagt Aleksandr Boyd. „Mehr ging nicht“, ergänzt Patricia Wegenast. Die meisten Venezolaner in Deutschland könnten sich eine Teilnahme schon finanziell nicht leisten, sagt sie.
Einige hätten ein bißchen Geld gespendet – unter der Bedingung, daß ihre Namen geheim bleiben. Auch vier von fünf EU-Abgeordneten, die den Empfang der Delegation versprochen haben, wollten ungenannt bleiben, sagt Frau Wegenast.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin versagt sich Heimatbesuche seit zwei Jahren, weil ihre Kinder beim letzten Mal in Venezuela auf der Straße als „Oligarchen“ beschimpft wurden, wahrscheinlich ihrer hellen Hautfarbe wegen. In Deutschland betreibt sie einen Internet-Blog, in dem sie gegen Chávez wettert. Immerhin genügten diese Nadelstiche, um den venezolanischen Generalkonsul in Frankfurt einen seitenlangen Brief veröffentlichen zu lassen, in dem er Patricia Wegenast als vaterlandsfeindliche Lügnerin und „finstere Gestalt“ darstellt.

Noch größere Wirkung erzielt Aleksandr Boyd mit seiner englischsprachigen Internetseite vcrisis.com, auf der er Informationen und Gerüchte über die venezolanische Regierung und ihre Menschenrechtsverletzungen zusammenträgt. meiste erfahre er „über Freunde und Bekannte“, sagt Boyd.
Die Seite werde in Venezuela von vielen gelesen – eine Reise in die Heimat würde Boyd deshalb nicht wagen. Die Stärke des Feindes bekam er unlängst gar in London zu spüren, wo Chávez vor zwei Wochen vom linken Bürgermeister Ken Livingstone empfangen wurde. Der konservative Oppositionsführer Bob Neill wollte Boyd und andere Chávez-Gegner an diesem Tag empfangen, doch Livingstone persönlich verbot ihnen den Zutritt ins Gebäude des Stadtparlaments. Zwei Tage später bezeichnete der Bürgermeister den Bürgerrechtler öffentlich als „Unterstützter eines Terrorismus gegen die venezolanische Demokratie“. „Weil ich eine Internetseite betreibe“, sagt Boyd und zückt, ganz wie sein Feind Chávez es gern tut, ein kleines blaues Büchlein aus der Hosentasche: die venezolanische Verfassung.
Boyd liest Artikel 350 vor, der die Venezolaner verpflichtet, jedem Regime die Anerkennung zu verweigern, das demokratische Werte und Menschenrechte mißachte. „Ich tue nur meine Pflicht“, sagt der Aktivist.

Alle drei waren vor Chávez’ Zeiten politisch nicht aktiv, und auch heute würden sie sich kaum auf eine Partei einigen können.
Daß Boyd zugibt, er habe sich über Chávez’ Wahlsieg und dessen vorherigen Putschversuch gefreut, kann Patricia Wegenast schwer ertragen: „Was mit Waffengewalt beginnt, kann niemals recht sein“, ruft sie dazwischen, als Boyd schildert, wie er Chávez zujubelte – „weil ich hoffte, er würde wenigstens zehn Prozent seiner Versprechungen erfüllen“.
Merhi gibt zwar zu, der Vierten Republik keine Träne nachgeweint zu haben, als Chávez gewann, denn die Korruption habe ihn als Unternehmer viel Geld gekostet.
Doch will er Chávez von Anbeginn als „antisozial“ erkannt haben. Zu Recht habe Chávez freilich die Einnahmen aus dem Ölgeschäft vergrößert, denn zu wenig habe Venezuela zuvor von seinem eigenen Reichtum profitiert.

Für Patricia Wegenast gaben die Gespräche mit ihren Angehörigen in Venezuela den Ausschlag, gegen Chávez zu kämpfen. Boyd echauffierte sich 2002 über einen Besuch des Venezolaners in Oxford, wo der Putschist von einst über Menschenrechte reden sollte, und begann damals mit seiner Internetseite.
Das bitterste Motiv für politisches Engagement schildert aber Mohamad Merhi, der am 11. April 2002 mit seinem 18 Jahre alten Sohn und Millionen anderen Venezolanern in Caracas gegen Chávez demonstrierte. Dabei wurde sein Sohn mit einem Kopfschuß getötet. Merhi zeigt ein Farbfoto in einem neuen Buch, „Die Kugeln vom April“ heißt es. „Das sind die Mörder meines Sohnes“, sagt er. Zu sehen sind Männer mit T-Shirts, Baseballkappen und Revolvern.

„Damals begann ein neues Kapitel in meinem Leben“, sagt Merhi. Er zog sich aus dem Management seiner Minen zurück und nimmt damit in Kauf, daß seine korrupten Verwalter ihm nur noch einen Bruchteil der Einkünfte überweisen. Er richtete sich ein Büro in Caracas ein, gründete die Opferorganisation Vive, machte seine Telefonnummer bekannt und streitet seither vor in- und ausländischen Gerichten für Gerechtigkeit.
„Am Tag bevor ich losflog nach Deutschland“, erzählt Merhi, „bekam ich wieder so einen typischen Anruf von einer Frau, die ich nie gesehen habe. Die ,bolivarianischen Zirkel‘ von Chávez hatten ihren Bruder totgeprügelt, nur weil er sich kritisch über die Regierung geäußert hat. So etwas höre ich ständig.“

Die Opposition in Venezuela tue, was sie könne, sagen die drei, und sie reagieren aufgebracht, wenn die Rede auf deren „Boykott“ der Parlamentswahl im Dezember 2005 kommt.
Eine Wahl, die keine sei, könne gar nicht boykottiert werden, finden sie. Die EU, auf die sie auch am Montag alle Hoffnung und Kräfte richteten, während sie bei Aachen die Grenze überschritten, hatte damals freilich nicht der Wahlbehörde große Versäumnisse bescheinigt, sondern das politische Konfrontationsklima insgesamt gerügt, zu dem auch die Opposition beigetragen habe.
Hohe Beamte in Brüssel bezweifeln dennoch, daß die venezolanische Regierung noch einmal europäische Wahlbeobachter einladen wird. Das aber ist die Voraussetzung für einen Einsatz. „Für mich ist das hier der letzte Versuch zu verhindern, daß Venezuela eine totalitäre Diktatur wird wie Kuba“, sagt Mohamad Merhi.
„Viel Hoffnung habe ich nicht.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30.05.2006 Seite 3



Währenddessen:

Laufen sie weiter
durch dunkle nasse Wälder,
wo kein Mensch sich,
bei so ein Wetter aufhält ..















Die Strecke haben sie auf Karten,
im Kopf ist aber
BRÜSSEL









Wenn man die touristischen
Schilder sieht...

Eine Kutsche
wäre doch toll,
in Wolldecken gehüllt..
oder eine
Mountainbike..
Aber sie laufen...!
VND

Montag, Mai 29, 2006

Die CAMINATA für saubere Wahlen in Venezuela geht weiter, verfolgt von Menschen aus aller Welt





Es ist richtig spannend zu beobachten wer alles LA CAMINATA verfolgen ... !




Es werden jeden Tag mehr....
die "dabei" sind.
Es war ja auch der Sinn:
Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Venezuela und die Präsidentschaftswahlen in Dezember 2006 in der Öffentlichkeit zu stellen.






Bei dem Wetter läßt man noch nicht mal den Hund raus....

Ja das stimmt....
Aber Patricia , Mike und Aleks wollen ja jemand Anderes raus stellen...










Eine Landschaft wie bei den Bildern von Van Gogh oder Renoir.....

Bloß in den Museen ist es wärmer.












Zeit haben , für liebe Gedanken, trotz des schlechten Wetter und der miesen Kälte ( 11 Grad) , das ist eine schöne und hilfreiche Eigenart so einem widerlichen Tag zu überstehen..







An sich ist ja gegen ein Waldspaziergang nichts einzuwenden....













und die Landschaft wird einem noch lange in Erinnerung bleiben trotz ihre rüde Art an so einem langen Tag sich zu präsentieren.








Manchmal wird man immer schneller und merkt nicht, Gedankenversunken, das man weit voraus ist.
Hauptsache schnell so einen Tag hinter sich bringen.




Das Ziel ist Brüssel und die Petitionsübergabe, mit dem Sinn zu hinterfragen warum es nicht möglich sein sollte, das die EU sich dafür einsetzt, daß die Wahlzetteln, bei der nächsten Präsidentschaftswahlen in Dezember 2006 in Venezuela per Hand abgezählt werden.
Ein Besispiel von diesem Wochenende..
Wir haben ca. 14 Millonen Wahlberechtigte, Kolumbien hat 26 Millonen
und sie wählten. Siehe da, es geht: Schon nach Zwei 1/2 nach Wahlende hatten sie schon 90 % der Stimmen....... HANDGEZÄHLT !.
Warum soll das nicht in Venezuela möglich sein?
Für was Smartmatic?
Wir wählen nicht wenn es wieder Computergesteuerte Wahlergebnisse gibt, die VORHER schon bekannt waren wie beim Referendum.

Das ist was wir wollen.

Dann ist es wie in Kolumbien: Keiner kommt auf die Idee die Wahl anzuzweifeln.Auch nicht die Opposition.





Bis dahin versucht Aleks seine Krämpfe irgendwie unter Kontrolle zu bekommen










Irgendwann sieht man das Schild was wie eine Hoffnung ist...:



Es ist nicht mehr weit!









Ein Besuch hat sich angesagt und hört sich das Tagesgeschehen an .....
Aber viel Interesse ist nicht gerade um zu berichten..
Denn duschen ist das Wichtigste jetzt







Beim warmen verdienten Essen wird es dann aber wieder etwas wärmer.

Auch der kalte Regentag ist vorerst mal vergessen.

Bis Morgen.....!






VND

Die CAMINATA für saubere Wahlen in Venezuela geht am diesem Montag weiter, auch wenn es regnet und es sehr kalt ist.




Die Wettervorhersage
stimmt also doch..
und die nächsten Tage ?
Auch nicht besser!









Ein Blick aus dem Fenster,
gibt einem den Rest!
Aber das ist ja
nicht alles...:










Wenn man sich abends auszieht, entdeckt man so Manches was einem so leiden lies:
Knochen die langsam immer mehr weh tun, Körperstellen die durch das Scheuern empfindlich geworden sind und die üblichen Blasen.......!









Aber heute Morgen:

"Es ist es schon viel besser"
wie Patricia behauptet...

(Und die Anderen 2 Wanderer sind auch nicht besser dran)




Aber es ist ein Wille da, weiter zu laufen.....egal wie.










So sieht ein Foto (und die Welt) aus durch ein Plastik cape ....







Wer soll sie da begleiten?

Sie haben eine Mission und die nehmen sie ernst.
Alle Achtung!...
Irgendwie beneidenswert, irgendwie sind wir stolz sie zu kennen!
VND

Sonntag, Mai 28, 2006

LA CAMINATA hat Stolberg im Rheinland erreicht

Stolberg erreicht das Tagesziel.......

Es gibt Momente da geht gar nichts mehr......



Aleks ist nach der lange Strecke am Ende....

Bis die Koffer kommen legt er sich einfach auf dem nassem Boden.....

Manchmal ist auch alles egal....










Hotel gefunden.....

aber sogar das Aussteigen fordert
Überzeugungskraft.
















Geduscht, total erschöpft..

aber ein ungemeiner Stolz

über das Erreichte!










Noch eine abschließende Lagebesprechung,

noch wenige Worte wie es Morgen

am Montag abläufen soll.

Dann ins Bett.


Morgen geht es Richtung Holland:

Maastricht ist das Ziel

Die CAMINATA für saubere Wahlen in Venezuela auf dem Weg nach Stolberg, Rheinland


Manchmal muss man doch genauer schauen wo es entlang geht....

Stolberg ist in der Richtung oder dort?














Das machen die nicht aus Sport, sondern aus Überzeugung....












Zwischen Häusern, Pfade und durch fremde Grundstücke...
40 Km. ist eine Menge, aber
bald ist auch diese Ettape um......